Wunderwaffe Basenfood

Wie die latente Übersäuerung uns ab 40 krank macht und vorzeitig altern lässt


Prof. Dr. Vormann, Jürgen; Wiedemann, Karola

ISBN 978-3-95453-196-7
1. Auflage 2020, ca 250 Seiten,
Noch nicht lieferbar
Erscheinungsdatum: 22.01.2021
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Chronisch krank ohne Grund?


30 % der später Verstorbenen einer Covid19-Infektion wiesen in einer aktuellen Studie aus Wuhan eine Übersäuerung auf, aber nur 1 % der Überlebenden. Ein Zufall? Mitnichten. Schon eine leichte Übersäuerung erleichtert es Viren, in die Zellen einzudringen, während ein basisches Milieu Zellen schützt. Eine Übersäuerung begünstigt langfristig vielfältige Beschwerdebilder wie Muskelabbau im Alter, Osteoporose, Störungen der Nerven, Nierenschäden mit unzähligen Folgeerkrankungen. Schon ein wenig mehr Säure in den Zellen und im extrazellulären Raum, und schon verändern Enzyme, Hormone und andere Proteine ihre komplexe räumliche Struktur, was im Körper nicht ohne Folgen für den Stoffwechsel bleibt. Prof. Dr. Jürgen Vormann, renommierter Ernährungswissenschaftler am Institut für Prävention und Ernährung in München, schlägt in diesem Buch Alarm – und ein neues Kapitel der Ernährungsmedizin auf. Trotz erdrückender Studienlage ist das Thema viel zu selten bei der Diagnostik im Fokus. Der Grund: Es existiert bis heute keine standardisierte Methode, eine chronische leichte Übersäuerung im Körper nachzuweisen. Messungen im Blut bringen hier keinen Erkenntnisgewinn, weil der Körper alles tut, um den pH-Wert im Blut 24 Stunden am Tag stabil zu halten. Würde sich dieser Wert auffällig verändern, würde man sich auf der Intensivstation wiederfinden. Der pH-Wert im Urin dagegen schwankt mehrfach täglich und kann erst durch Langzeitmessung ein Indiz sein. Messungen im Gewebe wären extrem aufwendig und nur unter Narkose möglich. Evolutionär betrachtet ist der Säureüberschuss auch erst seit wenigen Jahrzehnten auf dem Vormarsch, seit wir uns fast nach Belieben mit zu viel Eiweiß, vor allem durch Fleisch und Wurst, Käse und Getreideprodukte, ernähren. Da Säureüberschüsse vorwiegend über die Nieren ausgeschieden werden, die Nierenleistung aber auch bei gesunden Menschen ab dem 30. Lebensjahr jährlich sinkt, übersäuern die meisten Menschen in der zweiten Lebenshälfte. Erste Anzeichen sind unspezifische Symptome wie Müdigkeit, gelegentliche Muskelschmerzen, Hautprobleme, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Ermattung und vermehrte Infektanfälligkeit. Dabei ist es relativ einfach, sich mit ausreichend Basen ausgewogen und trotzdem mit genug Eiweiß und nicht zu viel Kohlenhydraten zu ernähren und gleichzeitig genussvoll zu schlemmen.


Prof. Vormann und die Diplom-Haushaltsökonomin Karola Wiedemann klären in ihrem Grundlagenwerk über eine ausgewogene Säure-Basen-Ernährung auf. Ganz neu: Bei jedem Rezept finden Sie den entsprechenden Säure-Basen-Wert (PRAL-Wert), der erstmals eine gezielt ausgleichende Ernährung ermöglicht. Bahnen Sie sich anhand dieser Werte, ganz nach den eigenen Vorlieben, Ihren individuellen Weg zur Säure-Basen-Balance: einfach Säurebildendes auf dem Speiseplan rechnerisch mit ausreichend basisch ausgleichen. Karola Wiedemann liefert dafür über 70 ausgeklügelte alltagstaugliche und abwechslungsreiche Rezepte für jeden Anlass. Obendrauf gibt‘s jede Menge Basenbooster-Tipps, die uns wieder ins Säure-Basen-Gleichgewicht bringen und Krankheitsanzeichen verschwinden lassen. Das Beste bei alledem: Es gibt keine Verbote, stattdessen Rezepte, Empfehlungen und Tricks für eine basische und leckere Küche, mit denen gesunde Ernährung zum reinen Vergnügen wird. Am besten gleich durchstarten!


Autor

Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Vormann, Jahrgang 1953, studierte Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim, Stuttgart und promovierte dort im Fach „Pharmakologie und Toxikologie der Ernährung“. An der Freien Universität Berlin habilitierte er dann schließlich im Fach Biochemie am Institut für Molekularbiologie und Biochemie und wurde dort zum Professor ernannt.
Nach leitenden Positionen in der pharmazeutischen Industrie gründete er das Institut für Prävention und Ernährung (IPEV) in...

Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Vormann, Jahrgang 1953, studierte Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim, Stuttgart und promovierte dort im Fach „Pharmakologie und Toxikologie der Ernährung“. An der Freien Universität Berlin habilitierte er dann schließlich im Fach Biochemie am Institut für Molekularbiologie und Biochemie und wurde dort zum Professor ernannt. Nach leitenden Positionen in der pharmazeutischen Industrie gründete er das Institut für Prävention und Ernährung (IPEV) in Ismaning bei München, das er seitdem leitet. Zusätzlich ist Prof. Vormann im Beirat verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften und berät u. a. Manager großer Konzerne im Hinblick auf eine optimierte Ernährung. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten zählt die Biochemie und Pathophysiologie von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sowie die Beeinflussung des Säure-Basen-Haushalts durch die Ernährung. Zusätzlich veröffentlichte er bereits mehr als 250 Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften, Monografien und Lehrbücher. Weiter hat Prof. Vormann in einer Vielzahl von Vorträgen, Pressekonferenzen und Fernsehauftritten über die Bedeutung von Mikronährstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen für die Gesundheit referiert.

Karola Wiedemann liebt naturgesunde Lebensmittel, ganz besonders Obst und Gemüse frisch vom Feld und in Bioqualität. Sie kocht und backt gerne pflanzenbetont und vielseitig. Das ist genau das Richtige für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Ihre Berufung wurde Karola Wiedemann quasi in die Wiege gelegt. Sie hat von Kind an auf dem elterlichen Bauernhof miterlebt, wie aus einfachsten, guten Zutaten gesundes und leckeres Essen wurde. Als Diplomhaushaltsökonomin weiß sie dabei den gesundheitlichen Wert zu optimieren und gleichzeitig mit der Zeit gut zu haushalten. So kommen ihre Rezepte supergesund und herrlich alltagstauglich daher. Die Zutaten sind einfach und überall erhältlich. Mit ihren Kreationen ist die erfahrene Redakteurin und passionierte Köchin überaus erfolgreich. Tausende ihrer Kochbücher stehen in deutschsprachigen Küchen. Übersetzungen in viele andere Sprachen krönen ihren Erfolg international. Mit zu ihren Werken gehört auch einer der meist verkauften Long- und Topseller unter den Säure-Basen-Kochbüchern.

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