Heilen mit Basen

Genussvoll zur Säure-Basenbalance – auch als 60 Tage-Plan


Prof. Dr. Vormann, Jürgen; Wiedemann, Karola

ISBN 978-3-95453-196-7
1. Auflage 2020, ca 250 Seiten,
Noch nicht lieferbar
Erscheinungsdatum: 01.12.2020
29,95 EUR(D) inkl. gesetzl. MwSt., 30,80 EUR(A)
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Das Grundlagenwerk zur Säure-Basen-Balance
Schon eine geringe Abweichung des PH-Wertes in unserem Blut würde jeden von uns sofort zu einem klinischen Notfall machen. Deswegen besitzt unser Körper ganz erhebliche Säure-Basen-Speicher, um genau diesen Wert lebenslang im Normalbereich (7,37−7,43) zu halten.
Dabei kann der Körper mit einem Basenüberschuss gut umgehen: Dieser wird folgenlos ausgeschieden. Bei zu viel Säure jedoch leiden die Nieren. Evolutionär betrachtet ist der Säureüberschuss erst seit wenigen Jahrzehnten auf dem Vormarsch, seit wir uns fast nach Belieben mit einem Eiweißüberschuss, vor allem durch Fleisch und Wurst, ernähren. Da die Nierenleistung auch bei gesunden Menschen ab dem 30. Lebensjahr etwa 1 Prozent pro Jahr sinkt, hat ein 70-Jähriger bereits nur noch etwa die Leistung einer Niere. Die zusätzliche Nierenbelastung durch Übersäuerung steigt daher zwangsläufig mit zunehmendem Lebensalter. Inzwischen sind zahlreiche Krankheitsbilder und Beschwerden bekannt, die mit einem langjährigen Säureüberschuss in der Ernährung assoziiert werden. Hierzu zählen neben den Nierenleiden vor allem auch Osteoporose sowie eine deutlich erhöhte Schmerzbelastung bei rheumatischen Krankheiten und bei Gicht. Allseits bekannt sind die vermehrt auftretenden Oberschenkelhalsbrüche im Alter durch ein Zusammenspiel aus basisch ausgemergelten Knochen und geschwächter Nierenleistung. Eine länger anhaltende Übersäuerung führt oft auch bei manchen sonst gesunden Menschen zu unspezifischen Symptomen wie Hautproblemen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Stimmungsschwankungen, Ermattung und vermehrter Infektanfälligkeit, z. B. durch Virusinfektionen wie Grippe und Corona.
Dabei ist es relativ einfach, sich basisch ausgewogen zu ernähren und gleichzeitig jeden Tag genussvoll zu schlemmen. Vorausgesetzt, man weiß wie, denn noch lange nicht alles, was sauer schmeckt, wirkt auch säurebildend für den Stoffwechsel. Zitrone und Weißwein z. B. wirken basisch. Wer hätte das gedacht?
Der Ernährungswissenschaftler Professor Jürgen Vormann und die Diplomhaushaltsökonomin Karola Wiedemann klären in ihrem Grundlagenwerk über die Hintergründe der Säure-Basen-Ernährung auf. Ganz neu: Bei jedem Rezept finden Sie den entsprechenden Säure-Basen-Wert (PRAL-Wert), der erstmals eine gezielt ausgleichende Ernährung ermöglicht. In einem 60-Tage-Programm wird Ihr Körper genussvoll und alltagstauglich wieder ins Säure-Basen-Gleichgewicht gebracht. Prof. Vormann forscht seit Jahrzehnten zur Säure-Basen-Ernährung. In diesem Buch beschreibt er detailliert, bei welchen Krankheiten die Basen nach dem neuesten Stand der Wissenschaft helfen können und warum das so ist. Karola Wiedemann setzt die Erkenntnisse in alltagstaugliche Empfehlungen und Rezepte um. Das Beste dabei, es gibt keine Verbote, stattdessen gibt es Rezepte und Tricks, mit denen die 60 Tage zum reinen Vergnügen werden.


Autor

Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Vormann, Jahrgang 1953, studierte Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim, Stuttgart und promovierte dort im Fach „Pharmakologie und Toxikologie der Ernährung“. An der Freien Universität Berlin habilitierte er dann schließlich im Fach Biochemie am Institut für Molekularbiologie und Biochemie und wurde dort zum Professor ernannt.
Nach leitenden Positionen in der pharmazeutischen Industrie gründete er das Institut für Prävention und Ernährung (IPEV) in...

Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Vormann, Jahrgang 1953, studierte Ernährungswissenschaft an der Universität Hohenheim, Stuttgart und promovierte dort im Fach „Pharmakologie und Toxikologie der Ernährung“. An der Freien Universität Berlin habilitierte er dann schließlich im Fach Biochemie am Institut für Molekularbiologie und Biochemie und wurde dort zum Professor ernannt. Nach leitenden Positionen in der pharmazeutischen Industrie gründete er das Institut für Prävention und Ernährung (IPEV) in Ismaning bei München, das er seitdem leitet. Zusätzlich ist Prof. Vormann im Beirat verschiedener wissenschaftlicher Gesellschaften und berät u. a. Manager großer Konzerne im Hinblick auf eine optimierte Ernährung. Zu seinen Hauptarbeitsgebieten zählt die Biochemie und Pathophysiologie von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sowie die Beeinflussung des Säure-Basen-Haushalts durch die Ernährung. Zusätzlich veröffentlichte er bereits mehr als 250 Publikationen in wissenschaftlichen Zeitschriften, Monografien und Lehrbücher. Weiter hat Prof. Vormann in einer Vielzahl von Vorträgen, Pressekonferenzen und Fernsehauftritten über die Bedeutung von Mikronährstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen für die Gesundheit referiert.

Karola Wiedemann liebt naturgesunde Lebensmittel, ganz besonders Obst und Gemüse frisch vom Feld und in Bioqualität. Sie kocht und backt gerne pflanzenbetont und vielseitig. Das ist genau das Richtige für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Ihre Berufung wurde Karola Wiedemann quasi in die Wiege gelegt. Sie hat von Kind an auf dem elterlichen Bauernhof miterlebt, wie aus einfachsten, guten Zutaten gesundes und leckeres Essen wurde. Als Diplomhaushaltsökonomin weiß sie dabei den gesundheitlichen Wert zu optimieren und gleichzeitig mit der Zeit gut zu haushalten. So kommen ihre Rezepte supergesund und herrlich alltagstauglich daher. Die Zutaten sind einfach und überall erhältlich. Mit ihren Kreationen ist die erfahrene Redakteurin und passionierte Köchin überaus erfolgreich. Tausende ihrer Kochbücher stehen in deutschsprachigen Küchen. Übersetzungen in viele andere Sprachen krönen ihren Erfolg international. Mit zu ihren Werken gehört auch einer der meist verkauften Long- und Topseller unter den Säure-Basen-Kochbüchern.

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